Viel Kritik am neuen Duden

Die Unterschiede der neuen Rechtschreibwörterbücher des Duden- und des Wahrig-Verlages und deren Abweichen von den Beschlüssen des Rates für deutsche Rechtschreibung dokumentierten, „dass das Ziel der Rechtschreibreform, die deutsche Rechtschreibung zu vereinheitlichen, in immer weitere Ferne gerückt ist“, sagte Otto am Montag in Berlin.

Wenige Tage vor Inkrafttreten der Rechtschreibreform am 1. August kritisiert der FDP-Kulturpolitiker Hans-Joachim Otto erneut das neue Regelwerk. Die Unterschiede der neuen Rechtschreibwörterbücher des Duden- und des Wahrig-Verlages und deren Abweichen von den Beschlüssen des Rates für deutsche Rechtschreibung dokumentierten, „dass das Ziel der Rechtschreibreform, die deutsche Rechtschreibung zu vereinheitlichen, in immer weitere Ferne gerückt ist“, sagte Otto am Montag in Berlin.

Mittlerweile sei die Variantenvielfalt so groß, dass fast jede Schreibweise nach irgendeinem Regelwerk oder Wörterbuch richtig sei, aber keines alle richtigen Schreibweisen erfasse. Die bewährte Rechtschreibung, nach der der Großteil der Bevölkerung schreibe, dürfe daher auch über die Übergangsfristen hinaus in der Schule nicht als fehlerhaft angestrichen werden.

(Quelle: freiepresse.de)

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