Franzosen erfinden eigenes Wort für «hashtag»

3 Kommentare

  1. Diese Idee könnten wir in Deutschland auch einmal aufgreifen.

  2. Glaubs du da daran. Durch unser Multikulti, sind ja schon einige ältere Begriffe aus dem Umfeld verschwunden, die vor 20 Jahren durchaus öfters noch zu hören waren. Mit boah alder, und solchen jugendlichen Sprachverstümmelungen, geht unsere Kultur sowieso den Bach immer weiter runter. Dann brauchen wir nicht noch weiter abgewandelte denglisch Begriffe multikultimässig eingedeutscht.

  3. Ja, Jürgen, ich stimme dir hierbei natürlich vollkommen zu. Dabei, ignoriere ich die Rechtschreibfehler in deinen Post, wie „Glaubs du daran“. Kultur kann ja auch untergehen, es ist unsere Kultur, nicht war. Zum Glück bewahren wir unsere Kultur und schreiben weiterhin Proceß wie es schon Kafka tat. Moment mal, wir haben dies bereits geändert. Prozess heißt es heute. Aber diese Neologismen kommen nicht in die Tüte. Denn schon gar nicht, wenn sie Anglizismen sind. Ich meine kein großer deutscher Dichter hätte soetwas je getan wie auf Neologismen zurückgegriffen. Johann Wolfgang von Goethe, der verehrte Geheimrat, und sein Makrokosmos würden mir hier zustimmen. Außerdem würde sich auch keine Vertreter der Elternschaft aufregen, wenn ich ihren Kindern raten würde täglich zu wichsen. Mein dezenter Hinweis, ich rede von ihren Schuhen, würde ihre entzürnten Gemüter schnell befriedigen. Lehnwörter aus anderen Sprachen ist nicht germanisch genug. Obwohl was ist germanisch? Sind wir wirklich Germanen? War Armenius unser Landsmann oder ein römischer Verräter als er in silva Germania cum Romanis kämpfte? Unsere Sprache ist dem Latein ähnlicher als dem Germanischen. Aber sicher ist das einfach zu weit in die Vergangenheit gegriffen. Auch früher käm‘ uns etwas wie „Freutsch“ nicht in die Tüte, doch da gab es ein paar Wörter. Küche, Garage oder Bibliothek. Aber wenigstens nicht Denglisch, oder? Denn Englisch ist eine dreckige Sprache. Wie arabisch, jedenfalls wenn man den Christen des Mittelalters glauben schenkt. Englisch ist der nächste Shaitan. Aber was ist denn nun mit unserer Kultur? Leute die diese Frage stellen wissen meist nicht einmal was Kultur bedeutet. Ein kleiner Hinweis, Kultur ist das Antonym von Natur. Sprachen mit dem Argument des Kulturverfalls in ein Korsett zu zwängen, heißt sie zu töten. Aber das Argument ist alt. Deine Ansicht vertraten schon die alten Ägypter. Nur eben über deren Jugend. Hier bleibt nur noch eines zu sagen. Jürgen, POWN’D!

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.